KinderBildungsZentrum
in der Stadt Kaarst

Kinderparlament besucht die Bürgermeisterin im Rathaus

Kurz nach Amtsantritt hatte das amtierende Kinderparlament für 2019/2020 bereits eine beachtliche Liste an Themen, mit denen sich die 12 gewählten Kindervertreter im KBZ beschäftigen möchten.

Dazu gehören auch Themen, die nicht nur das KBZ, sondern auch andere Familien / Kinder in Büttgen betreffen.

  • gefährliche Ecke bei REWE
  • Schatten auf dem Spielplatz Klarissenstr. / Hubertusstr.


Nach ersten Überlegungen war klar, hier war Rat und Unterstützung der Stadtverwaltung erforderlich.

Anfang Januar haben Laura (Vertreterin der Schulkinder) und Lea (Vertreterin der Kibe-Kinder) eine email an die Bürgermeisterin geschrieben und um einen Termin gebeten.

Am Donnerstag, den 12. März 2020, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Kinderparlaments, Ben, Laura, Laurenz, Lea, Levi, Lina und Madita mit der Bürgermeisterin im Rathaus in Kaarst.


Zum Thema "gefährliche Ecke bei REWE" hatten die Kinder bereits einige hilfreiche Informationen zusammengetragen. Im Februar gab es einen Ortstermin mit einer Verkehrsplanerin der Stadt. Diese konnte einen Weg zeigen, über den man am besten und sichersten zu REWE bzw. von dort zur Lichtenvoorder Straße gelangt.


Dieser Weg war bisher keinem der Anwesenden bekannt. Aufgrund eineiger Maßnahmen, die die Stadt hier bereits zur Verkehrberuhigung getroffen hat bzw. die Autofahrer auf Fußgänger aufmerksam machen sollen, erschien der Weg den Kindern gut. Es war jedoch schnell klar, dass dieser neue Weg allen Familien und Kindern in Büttgen bekannt gemacht werden muss. Hier wollen die Kinderparlamentarier die Presse um Unterstützung bitten.


Im Gespräch mit Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus haben die Kinder dieses Vorhaben mitgeteilt und angefragt, ob die Stadt unterstützen könnte.


Frau Dr. Nienhaus fand die Idee sehr gut und hat zugesagt, die Presse zu einem Ortstermin einzuladen. Ergänzend, so waren sich Kinder und Bürgermeisterin einig, sollte es eine Wegmarkierung geben. Ob hier Aufkleber, Schilder oder Luftballons geeignet sind, wollen die Kinder noch überlegen, evtl. kann auch REWE die Aktion unterstützen.


Der Spielplatz im Neubaugebiet nahe der Gesamtschule ist der Bürgermeisterin bekannt, auch dass sich unter der Spielfläche ein Regenrückhaltebecken befindet.

Basierend auf diesem Wissen haben die Kinder ihre Ideen zur Beschattung der Fläche dargestellt:


  • Bäume in großen Pflanzkübeln
  • Sonnensegel


Die Bäume in Pflanzkübeln, so erklärte Frau Dr. Nienhaus, müssen im Sommer sehr häufig gewässert werden, was sich in den vergangenen Jahren als schwierig erwiesen hat, da es bereits viele Pflanzkübel im Stadtgebiet gebe. Ob man diese Aufgabe verlässlich den Anwohnern übertragen kann, war Kindern und Bürgermeisterin nicht klar.


Ein Sonnensegel, welches im Winter abgebaut werden könnte, fand die Verwaltungschefin eine gute Idee und sagte zu, diese von ihren Fachleuten prüfen zu lassen.


Ob die Nutzer des Spielplatzes schon in diesem Jahr mit Schatten auf der Spielfläche rechnen können??

Das Kinderparlament wird Euch informieren.